3-Sided-Football: 3 Teams, 3 Tore, 1 Chaos?

Sonntag, 24. März, 14:30 im Wiener Prater. Die Frühlingssonne scheint auf die gut besuchte Jesuitenwiese. 18 hochmotivierte Leute aus der Wilden Liga Wien sind zusammengekommen. Perfekte Bedingungen, um etwas Neues auszuprobieren: 3-Sided-Football. Auf Deutsch: Dreiseitiger Fußball oder Dreiseitenfußball. Der Name bezieht sich nicht auf den Ball, der ist weiterhin rund. Es geht um das Spiel als Ganzes. Nicht zwei Tore stehen auf dem Platz, sondern drei. Nicht zwei Teams spielen gegeneinander, sondern drei. Schwer vorzustellen? Ja. Noch schwerer umzusetzen? Schaumamal.

Kicker*innen der Wilden Liga Wien auf der Jesuitenwiese

Hintergrund

3-Sided-Football wurde von Asger Jorn erdacht. Er war Teil der Situationistischen Internationale – einer Gruppe von linken Künstler*innen und Intellektuellen, die vor allem in den 1960er-Jahren aktiv war und unter anderem den Satz „Unter dem Pflaster liegt der Strand“ (Sous les pavés, la plage) prägte. Der 3-Sided-Football war Jorns Versuch, sein philosophisches System der Triolektik praktisch anzuwenden und damit das marxistische Konzept der Dialektik zu dekonstruieren. Der Triolektik zufolge gibt es nicht zwei, sondern drei gegensätzliche Positionen, von denen sich auch zwei temporär zu Lasten der Dritten zusammenschließen können. Soviel zum theoretischen Hintergrund des Ganzen. Read more „3-Sided-Football: 3 Teams, 3 Tore, 1 Chaos?“

Ballon d’Orsch 2018: Das sind die größten Arschgeigen des vergangenen Jahres

Seit 2014 wählt eine internationale Jury, der auch die Menschen des FKR angehören, die im jeweiligen Jahr Beschissensten. Die wenig honorable Auszeichnung „Ballon d’Orsch“ wird auch in diesem Jahr nicht aufgrund besonderer spielerischer Leistungen vergeben, sondern ausschließlich auf der Grundlage menschenfeindlicher Äußerungen und Aktionen auf und neben dem Spielfeld. Den betreffenden Arschlöchern rollen wir keinen roten Teppich aus, vielmehr zeigen wir ihnen die selbstgezogene Arschkarte.

Die diesjährigen Preisträger sind: Read more „Ballon d’Orsch 2018: Das sind die größten Arschgeigen des vergangenen Jahres“

FKR19 – lohnt sich

      Oh rue de la Rue, oh rue de la Rue!
Auf dem Platz und im Café,
mit dir ist’s manchmal ganz ok,
ja hier möcht ich bleiben in der rue de la Rue…

Die derzeit wohl beliebteste FKR-Hymne war die passende Begleitmusik für ein ereignisreiches Jahr – mit vielen Veranstaltungen, Turnieren, Demos, Festen, Volley- und Fußballmatches bei denen der FKR stets mittendrin statt nur dabei war!

Wenn auch du den FKR „manchmal ganz ok“ findest und Teil einer illustren Runde sein willst, hoffen wir auf deine Unterstützung. Werde ganz einfach FKR-Mitrüde!

Neben der seelischen Wohltat, den coolsten Verein in Wien zu unterstützen (ja, das sind wir, wir haben nachgemessen), gibt es auch dieses Mal feinste Goodies, nämlich eine flauschige Winterhaube und einen eigens für dich selbstgemachten Button.

Für Solidarität in der Nachbarschaft und Freundschaft in der Welt!

Dein FKR

RIP Arex

Arex, der König unter den Rüden, war alles andere als königlich. Klischees waren nichts für ihn. Sein eigener Wille war ihm vielleicht wichtiger. Dabei hätte er als deutscher Schäferhund leicht zu den Starken gehören können. Doch Arex gesellte sich zu den Schwachen. Er gehorchte kaum jemandem – oder wollte ganz einfach nicht gehorchen. Anderen Tieren konnte er (fast) kein Haar krümmen und im Laufe der Zeit suchte und fand er enge Freundschaften mit den Bewohner*innen der Rüdengasse – ja sogar mit dem täglich grüßenden Postboten. Kitschig? Nein, auch Kitsch war nichts für Arex. Wer ihn kannte, versteht. Arex war vielmehr ein Rätsel. Er hat uns gezeigt, dass sich hinter jedem Wesen zahlreiche Geschichten verbergen. Manche können wir verstehen, andere nicht.
Ob Arex‘ Geschichte zu Ende ist? Ob es ein Leben nach dem Rüden-Dasein gibt?
Wir wissen es nicht, Arex vielleicht schon.
Ruhe in Frieden, Stinkerle.

#differenceunitesus

Menue de la Rue II – Knödel Adventure

Liebe Rüd*innen und Freund*innen der Rüdengasse,

zum zweiten Male kochten wir am 1. Dezember gemeinsam, diesesmal Speck– und Kaspressknödel. Ja, das klingt ebenso lecker wie es schmeckt. Nach dem gemeinsamen Einkaufen, wurde abgemessen, geknetet, geformt und gekocht – geknödelt eben!

Die kalorienreichen Liebeskugeln (denn Liebe geht durch den Magen!) halfen uns kollektiv die notwendige Energie aufzubringen, um den kalten Temperaturen draußen zu trotzen. Besonders der massive Einsatz von Butterschmalz bei den Kaspressa war dafür entscheidend.