5 Jahre FKR – ein Rückblick

Am 26. Mai 2018 feierten wir unter dem Titel dRi5 in der legendären Arena Wien unser 5-jähriges Vereinsbestehen. Auch wenn es den FKR inoffiziell schon etwas länger gibt, war der 10. April 2013 der Tag der hochoffiziellen Eintragung ins Vereinsregister. Es war ein wunderbares Fest – vom frühen Abend bis in die frühen Morgenstunden.

Hinter der Idee, in der Arena zu feiern, steckte die Überlegung, unseren 5. Geburtstag in einer möglichst leiwanden Location zu feiern – und das ist die Arena definitiv! -, deren Grundausstattung uns einiges an Arbeit erspart. Wir wollten ja ausnahmsweise auch mal selbst mitfeiern (nicht nur hackeln, wie wir es vom dRiF am Kardinal-Nagl-Platz kennen ;)). Und genau das hat uns das Team der Arena durch ihre fantastische Unterstützung ermöglicht. Tausend Dank dafür!

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Mit rund 300 Feierwütigen waren Dreiraum und kleine Halle gut gefüllt. Und die Bands heizten ordentlich ein. Heiß war’s definitiv. Wir ziehen an dieser Stelle den sechsfarbigen FKR-Hut vor unseren Freundinnen und Freunden von Wiener Blond und Skatapult, vor Hanna Palme und Wendi Gessner, vor Chili Tomasson & the Cinema Electric und Love Good Fail und nicht zuletzt vor dem nimmermüden gman. Ein fettes DANKE an euch alle! Hoffentlich seid ihr in fünf Jahren auch wieder dabei, wenn wir dann unseren Zehnten feiern werden.

Und damit ja niemand auf die Idee kommt, dass wir das Musizieren nicht als Arbeit ansehen würden: Auch wenn der Eintritt zum Geburtstagsfest – wie beim FKR üblich – frei war, durften wir der am Eingang platzierten Spendenbox am Ende einen ordentlichen Betrag entnehmen, der selbstverständlich eins zu eins an die Musikerinnen und Musiker weitergegeben wurde.*

  • Die FKR-Band verzichtete erwartungsgemäß auf ihren Anteil 😉

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Nachdem wir 2017 zum ersten Mal an der deutschen alternativen Meisterschaft (DAM) teilgenommen hatten, war es am Pfingstwochenende 2018 wieder soweit. Aber dieses Mal fuhren wir nicht nach Regensburg, sondern nach Berlin!

2017 holten wir als FKR den legendären Wanderbären nach Wien. 2018 brachten wir ihn als Wilde Liga Wien Nostars zurück zur DAM. Doch offenbar war der Transport des feuerroten Monsters mit dem liebevollen Blick kraftraubender als gedacht. Denn im allerersten Spiel, das nicht nur gefühlt um fünf Uhr morgens, sondern zu allem Überfluss auch noch als elf gegen elf (statt als gewohnter Kleinfeldkick) auszutragen war, beeindruckten wir vor allem mit unser Wiener Gemütlichkeit.

Selbstverständlich behielten wir dann unsere lässige Art auch im weiteren Turnierverlauf bei und überließen als gute Gästinnen und Gäste den anderen Teams die meisten Punkte. Das ein oder andere Spiel gewannen wir irgendwann doch noch, aber übertreiben wollten wir es in Bezug auf den fußballerischen Erfolg nicht.

Viel wichtiger war die durchwegs gute Stimmung am und neben dem Platz. Sogar das mittlerweile allseits bekannte WLW-Rambazamba-Lied wurde dort geboren. Wir hatten eine Menge Spaß. Mit den Menschen, die wir schon vorher kannten, aber auch mit denen, die wir dort kennenlernen durften.

So können wir jetzt mit Sicherheit sagen (auch wenn es in Wien nicht alle glauben werden): Auch in Deutschland gibt es coole Leute. Echt jetzt.

Siebdruck mit dem FKR

An drei lauen Mai-Abenden organisierte der FKR für seine Mitglieder Siebdruckworkshops im immerzu widerständischen EKH. Danke an unsere Freundinnen und Freunde im Haus und ganz speziell an den lieben Peda für die unerlässliche Unterstützung!

Wie das mit dem Siebdruck eigentlich funktioniert, wusste von uns so gut wie niemand. Aber alles kein Problem. Wir hatten ja mit Peda jemanden an unserer Seite, der offensichtlich nicht nur das Handwerk versteht, sondern auch über beeindruckende pädagogische Fähigkeiten verfügt.

Dabei ist das Siebgedrucke gar nicht so einfach. Zuerst hieß es: Motive am Computer gestalten, auf Folie drucken und aufs Sieb picken. Dann das Sieb bestreichen, belichten, auswaschen und föhnen. Dann allgemeines Staunen. Weiter ging’s mit: Motiv wählen, Sieb abkleben, T-Shirt und Druckfarbe aussuchen, Farbe drauf und abziehen. Vorsichtig aufhängen, kurz trocknen lassen, föhnen, begutachten. Glücklich sein.

Irgendwann, so zirka nach der dritten Bierpause, wenn endlich klar war, wie das Ganze funktioniert, lief’s dann wie am Fließband. Nach insgesamt 20 Stunden härtester Arbeit hatten wir auf 50 verschiedenfarbige T-Shirts in verschiedenen Farben verschiedene Motive gedruckt – wie man es eben macht, wenn man das FKR-Motto „difference unites us“ in die Praxis umsetzt.

Fazit: Aufregend war’s, spannend war’s, interessant war’s. Und ein bisschen anstrengend. Aber von nichts kommt halt nichts. Sagte zumindest Lukrez – ungefähr, angeblich. Übrigens: Einen Restbestand der fair produzierten und noch viel fairer bedruckten T-Shirts gibt’s im FKR-Headquarter!

Unentschieden zum Auftakt der WLW-Frühlingsrunde

Am vergangenen Samstag trafen wir im ersten Spiel der Wilden Liga nach der Winterpause auf Grashüpfer United. Gleich mit der ersten Aktion gelang den sympathischen und überaus fairen Gegner*innen (5 von 5 Fairnesspunkte!) der Führungstreffer. Nach einer gelungenen Ballstafette, einem sehenswerten Dribbling und einem lässigen Abschluss stand es 1:0 für GHU. Wir hingegen produzierten in der ersten Hälfte bis auf einen Lattenknaller kaum Aufsehenerregendes. Die sommerliche Hitze machte uns sichtlich zu schaffen, da sahen die Spieler*innen von GHU um einiges frischer aus. Zum Glück waren wir breit aufgestellt und konnten uns durch häufige Wechsel laufend kurze Atempausen gönnen.
In der zweiten Hälfte wollten wir den Rückstand möglichst rasch wettmachen und die Partie gestaltete sich um einiges dynamischer. Der Ball schien besser durch die Reihen zu laufen und die Torraumszenen häuften sich. Nach einem schnellen Konter gelang schließlich der Ausgleich, womit die Partie wieder offen war. Weitere Chancen (ein FKR-Alleingang auf den Torwart und ein GHU-Flankenschuss auf die Latte) wurden aber nicht mehr verwertet. Endergebnis: 1:1. Wir finden: Passt so!

Die nächste FKR-Partie der WLW findet am kommenden Sonntag um 15:00h auf der Schloßwiese statt. Wir treffen auf Roter Stern Praterstern.

Starker Auftakt-Sieg der Rüdengasse

Kaum neigt sich der erste echte Frühlingstag des Jahres dem Ende zu, zieht der FK Rüdengasse auch schon wieder los, um beim Freundschaftskick gegen SW Augustin das Runde ins Eckige zu wuchten.

Konsequentes Training macht sich bezahlt

Schon zu Beginn der Partie zeigt das gut besuchte Hallentraining Wirkung. Die Rüden präsentieren sich trotz des ungewohnt breiten Kleinfeldes in Topform und lassen dem Gegner nur wenig Spielraum. Bereits nach wenigen Minuten ist es dann soweit – Veteran Max Moddenborg versenkt den ersten Treffer. Nur wenige Spielzüge später wird die herausragende Performance des FKR von Scharfschütze Amer zum 2:0 verwandelt. Nun hat die Rüdengasse Blut geleckt und baut noch mehr Druck nach vorne auf. Bis auf wenige Situationen bleibt es vor dem Tor der rot-weiß-blauen fast unheimlich ruhig. Kurz vor der Pause kann Bleifuß Didi schließlich noch mit einem Raketenschuß den gegnerischen Keeper bezwingen und den Pausenstand von 3:0 besiegeln.

Die Kondition ist noch ausbaufähig

Nach der Pause schließlich macht sich bei den Rüden – wohl auch wegen der Siegessicherheit – eine gewisse Müdigkeit breit. Dies macht sich das nunmehr erwachte Team von SW Augustin sofort zu Nutze. Stürmer Sayid trifft nach schnellem Passspiel zum 3:1. Der FKR wirkt verunsichert und steht nun deutlich weiter auseinander als zu Beginn der Partie. So nutzt Sayid die entstehenden Lücken bald darauf zum Anschlusstreffer. Die Rüdengasse ist ob des dahinschmelzenden Vorsprungs alarmiert und mobilisiert daraufhin die letzten Reserven – mit Erfolg. Erstschütze Max kann den vierten Treffer der Rüden erzielen. Doch der ist auch bitter nötig, denn die Kräfte des FKR schwinden und so kann Augustin-Schütze Sayid nicht mehr am Hattrick gehindert werden.

Auf in die neue Saison

Insgesamt ist die Partie eine starke Vorstellung des FK Rüdengasse zum Frühlingsauftakt. Die mangelhafte Ausdauer zeigt jedoch deutlich, dass es noch intensiveres Training und vor allem frisches Blut im Team braucht. Angesichts des kürzlich vonstatten gegangenen FLINT-Workshops der Wilden Liga hoffen wir, dass sich zu Verteidigerin Lisi noch mehr weibliche Verstärkung für den FKR gesellen wird.

Farewell Gregor!

(Studio Pierrot / NTV)
Gregors Spezialität: die hammerharte Direktabnahme bei freiem Stand in der Luft

Vielleicht kennt ihr sie auch, die Serie „Kickers“ aus den 90er Jahren:

Sie handelt von zwölf japanischen Schülern, deren Leidenschaft der Fußball ist. Gregor, ein kleiner Junge mit viel Talent und großer Begeisterung für den Fußball, zieht mit seiner Familie in eine neue Stadt. Sofort will er sich der Mannschaft der Schule, den Kickers (jap. 北原キッカーズ, Kitahara Kikkāzu), anschließen. Als er sie findet, muss Gregor entsetzt feststellen, dass die Kickers ihr letztes Spiel mit 0:21 verloren haben. Zudem erfährt er, dass die Kickers bis jetzt alle ihre Spiele verloren haben und kurz vor der Auflösung stehen. Doch Gregor gibt nicht auf…
Ihr fragt euch vielleicht, was diese von Wikipedia kopierten & gepasteten Zeilen mit dem FKR zu tun haben? Tja, was hier der Beginn eines Fußballmärchens ist, ähnelt stark dem Abschied von Gregor „McHammerman„, den der FKR derzeit hinnehmen muss und alles andere als fabelhaft findet. Samt Kind und Kegel zieht es Gregor in den Westen hinter den Arlberg um die hoch- und höchstalemannischen Dialekte zu studieren. Zurück bleiben wir und eine wohl kaum zu schließende Lücke in der FKR-Abwehrzentrale. Gregors thermodynamische Tacklings, panoptische Übersicht und Ruhe-ausstrahlende Ausstrahlung vermissen wir jetzt schon – von den Qualitäten neben dem Platz ganz zu schweigen.

 

Gregor: Wir wünschen dir nur das Beste und behalten dich stets in unseren
[…bitte Vereinsfarben einfügen…] Herzen. Besuch‘ uns bald wieder und vergiss‘ nicht:

 

Frühjahrsfit mit dem FKR-Trainingsprogramm!

Der Frühling kommt nur langsam in Fahrt, Bett und Couch scheinen noch immer allzu verführerisch und die unterm Christbaum gesammelten Rettungsringe lasten weiterhin schwer auf der Akrobatenhüfte?

Was kann kann ich dagegen tun?

Dann wird es Zeit für das FKR-Trainingsprogramm! Zur Vorbereitung auf eine glorreiche Ligasaison 2018 schwitzen die Pioniere des besten aller Fußball- und Kulturvereine bereits wieder einmal die Woche in der Benedikt-Schellinger-Halle. Read more „Frühjahrsfit mit dem FKR-Trainingsprogramm!“

FKR – Abkürzungen und Missverständnisse

Freie Körperkultur Räume?

Wie ihr wahrscheinlich wisst, steht die Abkürzung FKR für Fußball Kultur Rüdengasse, sonst währt ihr wohl nicht auf unserer Website. Leider hat sich das außerhalb des Grätzels noch nicht bei allen herumgesprochen.

Die Geschichte der Menschheit ist reich an falsch verstandenen Abkürzungen und übersetzerischen Irrungen. Denken wir doch mal an die Pajero – Geschichte, die vor ein paar Jahren durch die Medien geisterte: Pajero ist im Spanischen nämlich eine Umschreibung für Männer, die – wie soll man das jugendfrei ausdrücken? – sich die Palme schütteln.

Wir haben deswegen einige der spannendsten FKRs für euch zusammengestellt.
Read more „FKR – Abkürzungen und Missverständnisse“