RueVo: Rüdengasse goes Volleyball

Der FKR hat einige Schmetterer, Baggerer, Pritscher, Auf- und Schaumschläger in seinen Reihen. Und so war der FKR dieses Jahr zum ersten Mal auch mit einem eigenen Volleyball Team bei den Mondiali antirazzisti vertreten! Daraus ist eine kleine, aber feine Runde hervorgegangen, die regelmäßig nach dem WLW Spiel im Augarten ihre Ball-Kenntnisse der anderen Art zur Schau stellt.

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Mondiali Antirazzisti 2018

Bereits zum fünften(!) Mal in Folge haben wir uns heuer auf den Weg zu den Mondiali Antirazzisti in Italien gemacht. Zum ersten Mal sind wir mit einem Pokal zurückgekommen!

Fußballerisch waren wir mit einem FKR-Team und einem zusätzlichen WLW-Nostars-Team bestens aufgestellt. Aber zum ersten Mal haben wir uns auch auf einem anderen Platz gut präsentiert: nämlich beim Volleyball! Auch wenn einige FKR-VolleyballerInnen (inklusive des Verfassers dieser Zeilen) in Sachen Baggern und Pritschen nicht allzu viel Übung hatten, war das Ganze durchaus schön anzuschauen.

Mit 20 Leuten haben wir außerdem schon wieder einen neuen FKR-MitfahrerInnen-Rekord aufgestellt. Und so viele Frauen wie dieses Mal waren auch noch nie dabei! Das alles deutet ganz klar in die richtige Richtung. Dass wir am Ende für den besten Auftritt auf der Piazza Antirazzista auch noch die Mondiali-Bühne erklimmen und den (hart erarbeiteten und wohlverdienten) Pokal entgegennehmen durften, war das Tüpfelchen auf einem der beiden Mondiali-Is.

Wir werden ganz, ganz sicher auch im nächsten Jahr wieder dabei sein. Wer mitkommen will, ist herzlich willkommen! Voraussichtlicher Termin: Erstes Juli-Wochenende 2019.

5 Jahre FKR – ein Rückblick

Am 26. Mai 2018 feierten wir unter dem Titel dRi5 in der legendären Arena Wien unser 5-jähriges Vereinsbestehen. Auch wenn es den FKR inoffiziell schon etwas länger gibt, war der 10. April 2013 der Tag der hochoffiziellen Eintragung ins Vereinsregister. Es war ein wunderbares Fest – vom frühen Abend bis in die frühen Morgenstunden.

Hinter der Idee, in der Arena zu feiern, steckte die Überlegung, unseren 5. Geburtstag in einer möglichst leiwanden Location zu feiern – und das ist die Arena definitiv! -, deren Grundausstattung uns einiges an Arbeit erspart. Wir wollten ja ausnahmsweise auch mal selbst mitfeiern (nicht nur hackeln, wie wir es vom dRiF am Kardinal-Nagl-Platz kennen ;)). Und genau das hat uns das Team der Arena durch ihre fantastische Unterstützung ermöglicht. Tausend Dank dafür!

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Mit rund 300 Feierwütigen waren Dreiraum und kleine Halle gut gefüllt. Und die Bands heizten ordentlich ein. Heiß war’s definitiv. Wir ziehen an dieser Stelle den sechsfarbigen FKR-Hut vor unseren Freundinnen und Freunden von Wiener Blond und Skatapult, vor Hanna Palme und Wendi Gessner, vor Chili Tomasson & the Cinema Electric und Love Good Fail und nicht zuletzt vor dem nimmermüden gman. Ein fettes DANKE an euch alle! Hoffentlich seid ihr in fünf Jahren auch wieder dabei, wenn wir dann unseren Zehnten feiern werden.

Und damit ja niemand auf die Idee kommt, dass wir das Musizieren nicht als Arbeit ansehen würden: Auch wenn der Eintritt zum Geburtstagsfest – wie beim FKR üblich – frei war, durften wir der am Eingang platzierten Spendenbox am Ende einen ordentlichen Betrag entnehmen, der selbstverständlich eins zu eins an die Musikerinnen und Musiker weitergegeben wurde.*

  • Die FKR-Band verzichtete erwartungsgemäß auf ihren Anteil 😉

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Nachdem wir 2017 zum ersten Mal an der deutschen alternativen Meisterschaft (DAM) teilgenommen hatten, war es am Pfingstwochenende 2018 wieder soweit. Aber dieses Mal fuhren wir nicht nach Regensburg, sondern nach Berlin!

2017 holten wir als FKR den legendären Wanderbären nach Wien. 2018 brachten wir ihn als Wilde Liga Wien Nostars zurück zur DAM. Doch offenbar war der Transport des feuerroten Monsters mit dem liebevollen Blick kraftraubender als gedacht. Denn im allerersten Spiel, das nicht nur gefühlt um fünf Uhr morgens, sondern zu allem Überfluss auch noch als elf gegen elf (statt als gewohnter Kleinfeldkick) auszutragen war, beeindruckten wir vor allem mit unser Wiener Gemütlichkeit.

Selbstverständlich behielten wir dann unsere lässige Art auch im weiteren Turnierverlauf bei und überließen als gute Gästinnen und Gäste den anderen Teams die meisten Punkte. Das ein oder andere Spiel gewannen wir irgendwann doch noch, aber übertreiben wollten wir es in Bezug auf den fußballerischen Erfolg nicht.

Viel wichtiger war die durchwegs gute Stimmung am und neben dem Platz. Sogar das mittlerweile allseits bekannte WLW-Rambazamba-Lied wurde dort geboren. Wir hatten eine Menge Spaß. Mit den Menschen, die wir schon vorher kannten, aber auch mit denen, die wir dort kennenlernen durften.

So können wir jetzt mit Sicherheit sagen (auch wenn es in Wien nicht alle glauben werden): Auch in Deutschland gibt es coole Leute. Echt jetzt.

Siebdruck mit dem FKR

An drei lauen Mai-Abenden organisierte der FKR für seine Mitglieder Siebdruckworkshops im immerzu widerständischen EKH. Danke an unsere Freundinnen und Freunde im Haus und ganz speziell an den lieben Peda für die unerlässliche Unterstützung!

Wie das mit dem Siebdruck eigentlich funktioniert, wusste von uns so gut wie niemand. Aber alles kein Problem. Wir hatten ja mit Peda jemanden an unserer Seite, der offensichtlich nicht nur das Handwerk versteht, sondern auch über beeindruckende pädagogische Fähigkeiten verfügt.

Dabei ist das Siebgedrucke gar nicht so einfach. Zuerst hieß es: Motive am Computer gestalten, auf Folie drucken und aufs Sieb picken. Dann das Sieb bestreichen, belichten, auswaschen und föhnen. Dann allgemeines Staunen. Weiter ging’s mit: Motiv wählen, Sieb abkleben, T-Shirt und Druckfarbe aussuchen, Farbe drauf und abziehen. Vorsichtig aufhängen, kurz trocknen lassen, föhnen, begutachten. Glücklich sein.

Irgendwann, so zirka nach der dritten Bierpause, wenn endlich klar war, wie das Ganze funktioniert, lief’s dann wie am Fließband. Nach insgesamt 20 Stunden härtester Arbeit hatten wir auf 50 verschiedenfarbige T-Shirts in verschiedenen Farben verschiedene Motive gedruckt – wie man es eben macht, wenn man das FKR-Motto „difference unites us“ in die Praxis umsetzt.

Fazit: Aufregend war’s, spannend war’s, interessant war’s. Und ein bisschen anstrengend. Aber von nichts kommt halt nichts. Sagte zumindest Lukrez – ungefähr, angeblich. Übrigens: Einen Restbestand der fair produzierten und noch viel fairer bedruckten T-Shirts gibt’s im FKR-Headquarter!